Am Sonntag, 25. Oktober 2026, werden die Uhren um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Die Nacht hat eine Stunde mehr. Das klingt nach einem Geschenk, doch die innere Uhr stellt sich nicht über Nacht um. Sie braucht einige Tage, ähnlich wie nach einer kurzen Reise in eine andere Zeitzone. Viele merken das an frühem Aufwachen, Müdigkeit am Abend oder Hunger zur falschen Zeit.
Die gute Nachricht: Die Umstellung auf die Winterzeit fällt leichter als die im Frühjahr, denn einen Tag zu verlängern gelingt dem Körper besser, als ihn zu verkürzen. Mit einem einfachen Plan nehmen Sie Ihre innere Uhr Schritt für Schritt mit.
Der 4-Tage-Plan zur Winterzeit
Verschieben Sie Ihren Tag in kleinen Schritten, statt eine ganze Stunde auf einmal zu springen: jeden Abend 15 Minuten später ins Bett, die Mahlzeiten ebenso.
- Mittwoch, 21.10.: 15 Minuten später ins Bett und später aufstehen
- Donnerstag, 22.10.: 30 Minuten später
- Freitag, 23.10.: 45 Minuten später
- Samstag, 24.10.: 60 Minuten später
- Sonntag, 25.10.: zur gewohnten Zeit nach der neuen Uhr. Sie sind angekommen.
Licht als Taktgeber
- In den Tagen davor: Gehen Sie am Nachmittag und frühen Abend nach draußen. Spätes Tageslicht hilft der inneren Uhr, sich nach hinten zu schieben.
- Ab Sonntag: Morgens zur gewohnten Zeit raus ins Tageslicht. Das verankert den neuen Rhythmus.
- Abends: Licht dimmen und Bildschirme reduzieren, damit der Körper zur neuen Zeit müde wird.
Die meisten Menschen haben sich nach drei bis sieben Tagen eingestellt. Geben Sie sich diese Zeit.
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